Auf Twitter ist mir leider erst im Oktober zum ersten Mal der Hashtag #Fotoprojekt2014 begegnet. Es stellte sich heraus, das eine wunderbare Fotoaktion dahinter steht. Jede Woche wird eins der eingereichten Themen gezogen und dazu passende Fotografien werden unter dem genannten Hashtag veröffentlicht.  Obwohl es schon spät im Jahr war, stieg ich noch ein.

Neben dem Spaß und der gespannten Vorfreude jeden Sonntag Abend auf die Aufgabenstellung, bewirkte das Projekt sich intensiver mit der eigenen Fotografie auseinander zu setzen.

  • Die Umsetzung eines Themas in nur einer Woche durch ein eigenes Foto war natürlich die größte Herausforderung. Es weitet den eigenen Blick für den Alltag und setzte positiven und kreativen Stress frei.
  • Bestimmte klassische Themen wie “Rot” oder “Struktur” fanden sich unter der Fragestellung im Archiv und erlaubten einen schnellen Vergleich der Umsetzung mit anderen Fotografen.
  • Bei den bereits vergangenen Themen stöberte ich mit der Aufgabenstellung im Kopf im Archiv und stellte wieder mal fest, dass Fotos auch ganz andere Aspekte und Aussagen beinhalten können, als die ursprünglichen. Es benötigte nur eine andere “Brille” oder einen anderen Blickwinkel und schon sehen existierende Fotos “ganz neu” aus. Auch viele “Aussortierte” gelangen zu neuer Ehre.
  • Die wunderbaren Umsetzungen eines Thema durch andere Fotografen und die viele Anregungen dadurch. Im Unterschied zu vielen Fotocommunities spielte die Technologie dabei nur eine Untergeordnete Rolle. Im Mittelpunkt stand der kreative Ansatz.
Wer sich auch ohne laufendes Projekt den Aufgaben stellen möchte: Die gestellten Themen des #Fotoprojektes2014 findet ihr auf der Projektwebseite Fotoprojekt2014. Meine Bilder stelle ich auf der Galerieseite #Fotoprojekt2014 vor.
Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Initiator @quergerade und hoffe auf eine Neuauflage im Jahr 2015.